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Rückblick/Archiv  

   
MonikaEilts kl
Podologin Monika Eilts

Die bereits seit 1992 im Hause Gembler
tätige medizinische Fußpflegerin Monika Eilts hat im Jahr 2004 ihre Dienstleistung
erweitert und sich an der Podologieschule
am Krankenhaus in Quakenbrück zur
Podologin qualifiziert.


    

Was ist Podologie?

Am Besten lässt sich die Podologie (Wissenschaft des Fußes) in Abgrenzung zur(kosmetischen) Fußpflege beschreiben, denn im Wesentlichen unterscheidet sich die Podologie von der Fußpflege dadurch, dass eine Ursachenbehandlung stattfindet und keine Schönheitspflege. Aus diesem Grund zählt man die Podologie zu den Heilberufen. Podologie als medizinischer Assistenzberuf stellt eine Verbindung zwischen Patienten und allen anderen Berufsgruppen wie z. B. Arzt bzw. Facharzt (Orthopäde, Diabetologe und Dermatologe) Orthopädieschuhmacher, Physiotherapeut etc. dar. Als medizinischer Assistenzberuf werden Podologen aufgrund einer ärztlichen Verordnung am Patienten tätig.

Die Podologin führt unter Beachtung der hygienischen Erfordernisse selbstständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch und erkennt eigenständig pathologische Veränderungen am Fuß, die eine medizinische Behandlung erfordern. Somit profitieren insbesondere auch Risikopatienten, wie Diabetiker, Rheumatiker und Menschen mit Gefäßerkrankungen von den fundierten Kenntnissen der Podologin Monika Eilts.

Podologie ist ein neues Berufsbild und beschreibt die

 “Lehre des Fußes”

  „Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß“

Mit der Einführung des Podologengesetzes am 1. Januar 2002, hat der Gesetzgeber eine zweijährige Ausbildung an einer staatlich anerkannten Schule festgeschrieben, dies ist die Voraussetzung zur Führung des Titels „Podologe“ und „Med. Fußpflege“.

Ohne diese erforderliche Qualifikation, dürfen zwar weiterhin fußpflegerische Leistungen angeboten werden, allerdings nur im kosmetischen Bereich.

Eine Krankenkassenzulassung zu beantragen und Diabetespatienten mit DFS (diab. Fußsyndrom) auf Rezept zu versorgen ist ausschliesslich den Podologen vorbehalten.

Damit endet eine Zeit, in der die Ausbildung in der Fußpflege sich in einer unübersichtlichen Grauzone von mehr oder minder qualifizierten Möglichkeiten bewegte.

Warum ist es gerade für einen Diabetiker von großer Bedeutung, ob er vom Podologen oder Fußpfleger behandelt wird?

Beim Diabetiker können schon kleinste Verletzungen, eine falsche Wundversorgung und der Gebrauch von nicht sterilisierten Werkzeugen verheerende Schäden anrichten.
Diese führen schlimmstenfalls zu Amputationen des Fußes. Jährlich gibt es ca. 30.000 Amputationen, davon sollen 80% auf falsche Eigenbehandlung und unqualifizierte Fußpflege zurückzuführen sein.

Zur falschen Eigenbehandlung gehören z.B.:

  • Scharfe Klingen (Credo-Hobel) bei der Hornhautabtragung
  • das Kürzen der Nägel mit einer Schere, anstatt mit einer Feile
  • zu warme und zu ausgiebige Fußbäder
  • und, ganz wichtig, auch zu enge Schuhe fördern die Gefahr der Fußschädigungen
    (z.B. Hühneraugen)

Ein Fußpfleger ohne entsprechende Qualifikation begibt sich in rechtliche Gefahren, wenn er Diabetiker mit DFS behandelt. Was bedeutet, die Berufshaftpflichtversicherung zahlt nicht bei Ansprüchen des Patienten der aufgrund einer falschen Behandlung Schäden erlitten hat.

Das Tätigkeitsfeld des Podologen umfasst:

  • Anamnese und podologische  Befunderstellung
  • Sensibilitätstest beim Diabetiker (1- mal jährlich)
  • Spezielle Behandlungsmaßnahmen bei Nagelveränderungen, wie:
      -eingewachsene Nägel
      -verdickte Nägel
      -mykotische Nägel
  • Spezielle Behandlungsmaßnahmen bei Hautveränderungen , wie:
      -Hornhaut
      -Hühneraugen
  • Druck- und Reibungsschutz
  • Allgemeine und individuelle Patientenberatung
  • Dokumentation 
  • Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiennemaßnahmen
  • Interdisziplinäre  Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Ärzte,
    Orthopädieschuhtechniker und Physiotherapeuten.

Noch einmal zusammengefasst:

Die Fußpflege dient zur Pflege und Prophylaxe des gesunden Fußes.

Die Podologie dient als Medizinalfachberuf für Risikopatienten wie z. B. Diabetiker, Rheumatiker,  Menschen mit Gefäßerkrankungen.

   
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